Haus der Stille und Begegnung

Der Stille begegnen

In Zeiten der Auseinandersetzung mit dem Vielen, kann es für unseren inneren Weg von grosser Wichtigkeit sein, hin und wieder ein paar Tage in der Stille zu verweilen, um sich neu zu orientieren und im Wesentlichen, in dem, was wir wirklich sind, wieder neu Wurzeln zu schlagen. Michael Gienger hat diese Erfahrung in seinem wunderbaren Gedicht ausgedrückt.

Unser Haus unterstützt in vielerlei Hinsicht Zeiten der Stille und der Einkehr: Zuoberst im Haus befindet sich der Meditationsraum. Dort besteht die Möglichkeit, jeweils am Morgen von 7.00 bis 7.25 Uhr an einer gemeinsamen Meditation teilzunehmen. Die Lage, Einrichtung, Atmosphäre unseres Meditationsraums lädt in die Stille ein. Er kann für Zeiten der Einkehr von unseren Gästen gerne auch tagsüber genutzt werden.

Begegnung in der Meditation

Einmal in der Woche öffnen wir unsere Morgenmeditation für Menschen aus der Umgebung. Anschliessend geniessen wir zusammen mit unseren Gästen ein gemütliches Frühstück. Wenn du dich dafür interessierst, geben wir dir gerne nähere Informationen.

Aus dem Sein in der Stille kann auch Begegnung in ihren verschiedenen Facetten an Lebendigkeit, Tiefe und Unmittelbarkeit gewinnen. Gemeinsame Mahlzeiten sind bei uns eine Möglichkeit zur Begegnung in familiärer Atmosphäre. Stille Tage oder auch Tage in denen ein Thema bewegt oder vertieft wird, können nach Absprache von uns begleitet werden.

Neben dem Raum, den wir der zwischenmenschlichen Begegnung geben, unterstützen wir mit vier Plätzen im Garten zu den vier Elementen Feuer, Wasser, Luft, Erde auch die Begegnung mit der Natur. Im Gästezimmer liegt, als Ergänzung zu deiner eigenen kreativen Fantasie, ein Ordner mit Ideen zum Experimentieren an den Plätzen. Ein Beispiel: Lies ein und denselben Text, z.B. ein Rilke-Gedicht, an jedem der Plätze. Wie verändert das Sein mit den verschiedenen Elementen eventuell deine Wahrnehmung dieses Textes?

Unser Logo entstand aus einem Bild, mit dem wir den Namen unseres Hauses, „Haus der Stille und Begegnung“ symbolisch dargestellt haben. Die Mitte, das Eine, die Urlebenskraft drückt sich aus in Formen, Farben, Gestalten, Geräuschen …, die kommen und wieder vergehen. Es ist die Welt der Vielfalt und der Gegensätze, die Welt der Begegnung und Ergänzung.